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Gesellschaft für Kulturpsychologie e.V. Gemeinnütziger Verein zur Förderung der wissenschaftlichen Kulturpsychologie und kulturvergleichenden Psychologie in Forschung und Lehre. Die Website der Gesellschaft enthält folgende Informationen:
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Aktuelle Informationen ................................................................... |
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Die diesjährige Tagung der Gesellschaft für Kulturpsychologie
hat vom 23. bis zum 26. September 2009 an der UMC Potsdam (FH) stattgefunden und war dem
Thema "Kulturen im Dialog - Felder und Formen interkultureller Kommunikation und
Kompetenz" gewidmet.
Informationen zu dieser Tagung und eine Dokumentation der dort gehaltenen Vorträge finden Sie
hier. Der Tagungsband zur vorletzten Tagung, die 2007 in Halle(Saale) stattgefunden hat, ist eben unter dem Titel "Körper, Dinge und Bewegung" erschienen. Sie finden Hinweise zu diesem Band gleich nachstehend als ersten Eintrag bei den Hinweisen auf aktuelle Publikationen von Mitgliedern unserer Gesellschaft. |
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Die International
Association of Empirical Aesthetics (IAEA) wird Ihren nächsten Kongress von 25.
bis 28. August 2010 in Dresden abhalten (Thema: Aesthtetics + Design). Deadline
für die Einreichung von Beiträgen wurde bis 10. Jänner 2010 verängert. Weitere Informationen finden Sie in der Tagungswebsite. |
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Aktuelle Publikationen von Mitgliedern der Gesellschaft |
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Rainer Schönhammer (Hrsg.): Körper, Dinge und Bewegung.
Der Gleichgewichtssinn in materieller Kultur und Ästhetik. Wien: facultas.wuv.
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Der Gleichgewichtssinn, der "6. Sinn", trat spät in den
Horizont der Wahrnehmungsforschung. Im allgemeinen Bewusstsein steht er noch immer im
Schatten der traditionellen fünf Sinne. Paradoxerweise verdankt sich das vielleicht
gerade der überragenden Rolle dieses Sinns: Er geht nicht in dem auf, was das
Gleichgewichtsorgan im Innenohr leistet; der Gleichgewichtssinn ist vielmehr, frei nach
Paul Schilder, der Sinn, der Sinne und Bewegung zusammenhält. |
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<Georg Franzen (Hrsg.): Kunst und seelische Gesundheit
Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2009. |
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Im Spannungsbogen zwischen psychodynamischen, phänomenlogischen,
ästhetischen und kunstpsychologischen Theorien zur Kunst wird aus verschiedenen
Blickwinkeln der rezeptive Umgang und Gebrauch von bildender Kunst, Musik, Tanz und
Literatur im vorliegenden Band vorgestellt. Im Schwerpunkt des Interesses stehen die
Künste und die möglichen stabilisierenden psychologischen Wirksamkeiten im
Hinblick auf die Förderung der seelischen Gesundheit sowie die praktischen
Anwendungen im Bereich der künstlerischen Therapien. |
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Rainer Schönhammer (Halle/Saale): Einführung in die
Wahrnehmungspsychologie. Sinne, Körper, Bewegung.
Wien: Facultas (Wiener Universitätsverlag) 2009. |
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Grundlegendes Wissen zu Sinnen und Wahrnehmung bringt dieses Buch facettenreich und lebendig nahe. Neben den "höheren Sinnen" Sehen und Hören stellt es auch Riechen und Schmecken sowie Aspekte des Spürens - einschließlich des Gleichgewichtssinnes - ausführlich dar. Dabei berücksichtigt diese Einführung in die Wahrnehmungspsychologie die biologische und neurowissenschaftliche Sicht ebenso wie kultur- und geisteswissenschaftliche Perspektiven. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle von Körper und Bewegung beim Wahrnehmen, dem Zusammenspiel der Sinne (multisensorischer Wahrnehmung und Synästhesien) und ihrem Beitrag zu ästhetischem Erleben und Atmosphäre. So spricht diese Einführung in die Wahrnehmungspsychologie nicht zuletzt Leser aus den kunstwissenschaftlichen und gestalterischen Fächern an. Das Lehrbuch spart bewusst physiologische Details aus und bezieht grundlegende Erkenntnisse der Wahrnehmungsforschung anschaulich auf das Alltagsleben (Medien, Technik, gebaute Umwelt etc.). |
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Herbert Fitzek (Köln/Potsdam): Inhalt und Form von
Ausdrucksbildungen als Zugangswege zur seelischen Wirklichkeit - Ein Vergleich von
Inhaltsanalyse und Morphologie als Methodenkonzepte der qualitativen Sozialforschung.
Lengerich: Pabst 2008. |
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Qualitative Methoden erfreuen sich in den Humanwissenschaften zunehmender
Beliebtheit; sie sind aussagekräftig und praxisrelevant. Doch kämpft die qualitative
Forschung mit zwei Handicaps: Sie wird von der empiristischen Tradition kaum respektiert und
ist zudem in sich breit gefächert. Der vorliegende Methodenvergleich begnügt sich
daher nicht mit dem Nachweis punktueller ähnlichkeiten oder Abweichungen, sondern
entwickelt ein neuartiges Vergleichskonzept - nach psychologischen Maßstäben. |
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Carl Ratner (Trinidad, CA/USA): Cultural Psychology, Cross-Cultural
Psychology and Indigenous Psychology. New York: Nova 2008. |
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Cultural psychology, cross-cultural psychology, and indigenous psychology are the major
psychological approaches to studying the relationship between culture and psychology. The
three approaches have developed in relative isolation from each other, and each has
accumulated a substantial corpus of theoretical and empirical work. This new book
compares the similarities and differences of the three approaches, and it assesses
their strengths and weaknesses. |
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Die aktuelle Ausgabe unseres "Info Kulturpsychologie" finden Sie
hier ................................................................... |
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Plädoyer für eine fundierte Methodenausbildung Die Gesellschaft für Kulturpsychologie unterstützt die "Initiative
für eine fundierte Methodenausbildung in den Human- und Sozialwissenschaften".
Die Ideen dieser Initiative sind in einem "Memorandum für eine fundierte
Methodenausbildung in den Human- und Sozialwissenschaften" zusammengefasst.
Dieses Memorandum und die bisherigen Unterzeichner und Unterstützer können
über folgenden Link eingesehen werden: |
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Wir trauern um Alfred Lang Mit großer Betroffenheit geben wir bekannt, dass unser langjähriges Mitglied
Prof. Dr. Alfred Lang am 24. April 2008 verstorben ist.
Alfred Lang (geb. 1935) war ein Schüler von Richard Meili und wirkte von 1972 bis 1998
als Professor für Psychologie an der Universität Bern.
Frühzeitig interessierten ihn Fragen der Kultur- und Umweltpsychologie und vor allem auch der Semiotik.
Sein breites interdisziplinäres Interesse ermöglichte es ihm, Anregungen aus verschiedensten Disziplinen aufzugreifen und zu einem eigenwilligen Ansatz zusammenzufügen.
Beim 2. Symposion der Gesellschaft 1991 in Mittersill hat er seine Ideen unter dem Titel "Kultur als externe Seele" vorgestellt und auch die Mitherausgeberschaft für den Tagungsband übernommen.
Das folgende Symposion der Gesellschaft mit dem Titel "Wegbereiter der Kulturpsychologie" hat er 1996 in Tramelan im schweizerischen Jura organisiert.
Seither hat er die Aktivitäten der Gesellschaft stets kritisch begleitet und kommentiert.
Seine freundschaftlichen elektronischen Streitgespräche mit Hans Werbik zum Thema "Dualismus" zeugen von seiner fundierten wissenschaftstheoretischen Auseinandersetzung mit dem Selbst- und Gegenstandsverständnis der Psychologie.
Der "semiotisch-ökologische Funktionskreis", sein anspruchsvoller Versuch, das wechselseitige Bedingungsverhältnis von Kultur und individuellem Bewusstsein als Prozesse der Zeichenbildung im zeitlich-historischen Zeitablauf zu verstehen und modellhaft abzubilden, kennzeichnet den Kern seines Werks.
Eine umfangreiche Publikation zu diesem Thema, die ihn in den letzten Jahre beschäftigte, hat er nicht mehr zu Ende führen können, aber in den Grundzügen ausgestaltet.
Seine Ideen zu erhalten und weiterzuführen, sollte uns eine Aufgabe sein.
Wir werden Alfred Lang in herzlicher, respektvoller Erinnerung bewahren. |
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Informationen zu bisherigen Tagungen der Gesellschaft Die letzte Tagung der Gesellschaft für Kulturpsychologie fand von 25.-28. Oktober
2007 an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle (Saale) statt.
Sie war dem Thema "Körper, Dinge und Bewegung - wie es dem Gleichgewichtssinn
gefällt: Kolloquium zur Psychologie von materieller Kultur und Design"
gewidmet. |
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Die vorletzte Tagung der Gesellschaft für Kulturpsychologie hat von 5.-8. Mai 2005
in Salzburg stattgefunden und war dem Thema "Die Kultur und die Künste"
gewidmet. |
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